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Starker Geruch bei Getreide
Ich betreibe eine Heizung mit Getreide (Gerste). Sie läuft den ganzen Tag durch mit Teillast ohne dass ein neu anzünden nötig wäre. Trotzdem entsteht ein sehr penetranter Geruch im ganzen Haus. Ich habe mich schon umgehört, aber bei niemandem mit demselben Heizungstyp entsteht dieser Geruch.
Was kann ich gegen den starken Gestank tun?

Wenn die Heizung unangenehm riecht, brennt sie nicht richtig. Das könnte unter Umständen mit dem fahren im Teillastbereich zusammenhängen. Wieviel Prozent Leistung fährst du denn? Wenn die Anlage zu stark moduliert, können mitunter die Geruchsstoffe nicht restlos verbrannt werden.
Ansonsten würde ich vermuten, dass der Kessel nicht richtig abgedichtet ist, oder ein ungenügender Zug vorhanden ist (Saugzug regulieren...).
Hast du den Heizungsraum genügend belüftet?

Viele Grüße
standby

ich schliesse mich der Stellungnahme von standby voll u. ganz an
auf alle Fälle den Kaminzug messen lassen
Hallo, ist der Ofen denn auch sauber, sind die Rauchgaszüge frei? Bzw ist der Anschluß am Schornstein richtig dicht?
@UR
sollte man eigentlich von ausgehen aber oft liegt es wirklich nur an solchen Kleinigkeiten
Hallo Gast,

hat dein Kessel ein Rauchgas-Gebläse?

Mit freundlichen Grüßen

feinmueller

Hallo,

unser Vermieter hat jetzt auch Getreideheizung einbauen lassen. Er ist Bauer und stellt selbst das Getreide her. Ich habe nur eine Frage, ist die Luft durch diese Getreideheizung trockner als normale Heizluft`? Denn wir müssen die Behälter alle zwei Tage neu mit Wasser auffüllen, die wir im jeden Raum aufgestellt haben. Liegt es an der Heizung? Die Heizung liegt genau unter uns im Keller, wir haben den manchmal ätzenden Geruch und den Lärm, wenn das Ding da sich neues Getreide nachzieht. Sonst ist es ja in Ordnung, wenn man dadurch sparen kann.

Ich hoffe ich bin in diesem Forum richtig

Lieben Gruß Linda

@linda

hier bist du immer richtig linda, hier wird dir geholfen und dann klappt es auch mit dem Nachbarn...,:)

Im Ernst,
Das Getreide ist nur ein Brennstoff, welches das Wasser erwärmt. Vorher hat das ein anderer Brennstoff getan. Das Wasser wird also genauso wie vorher erhitzt.
Anders kann es sein, wenn der Heizungsbauer keinen Mischer eingebaut hat und somit deine Heizkörper heißer als sonst werden.

Bezüglich des Lärmes, kann es sich wohl nur um eine Förderschnecke handeln. hier sollte dein Vermieter eine Zeitschaltung einbauen, damit nicht zu unmöglichen Tageszeiten gefördert wird.
Aber welchen ätzenden Geruch hast du?

Eines würde ich gerne mal wissen, wie rechnet dein Vermieter die Heizkosten ab, wenn er selber Produzent ist. Bin gespannt wie er das mit der Heizkostenabrechnungsverordnung des Bundes hinkriegt. Wäre schon fast ein Thema für eine gesonderte Rubrik

Hallo Roland,

Danke für die schnelle Antwort.

Wir bezahlen Warmmiete, da ist alles drin. Wir sind die einzigen festen Mieter die restlichen Wohnunge ( 6 Stück) sind Ferienwohnungen. Mit der Schaltzeituhr kann er nicht machen, da die Gäste zu unterschiedlichen Zeiten duschen oder etc., dass kann man Ihnen ja nicht Vorschreiben, sagt er. Naja, damit leben wir dann weiter, zwecks Lärm.

Geruch, mal stinkt es richtig, wenn wir unsere Kellertür aufmachen, wo wir uns fragen, was verbrennt er jetzt denn. Oder liegt es daran, dass es anders riecht, weil das Getreide nass war, wo er es neu aufgefüllt hat.Kann ich nicht beschreiben.

Riechen verschiedene Sorten Getreide eigentlich beim verbrennen, oder riechen sie alle gleich.

Gruß Linda

feststoffkessel riechen immer!
wenn ihr dann noch`` über dem kessel wohnt``,wie du schreibst,ist das kein wunder,wenns stinkt!!
meine tochter hatte ihre ```sturm und drang`` bude auch direkt neben der heizung und ist dann wegen des krachs wieder ins wohnhaus gezogen!!
ich würde mit dem vermieter reden auch über günstigere heizkosten!!
bei mir riecht nix... nur im Kesller direkt am Kessel
Die Zeitschaltuhr ist nur für die Schnecke, welche das Magazin füllt. Natürlich geht das. Normalerweise hält eine Magazinfüllung min. 2 Tage. Dein Vermieter sollte mal den Schornstein prüfen lassen
@hans
so bekommt man seine Tochter wieder...guter Tip
Nabend, bei mir richt auch nichts. Und ich wohne über dem Kessel! Und Krach mach das Ding auch nicht.
Es riecht durchaus - das Problem wird wohl oft der Anteil an Pausenzeit (Glutbett) im Verhältnis zur Vollast sein. Viel Pause = viel mief. Das Problem mit den Kesseln die mehr kW haben als auf dem (deutschen) Typenschild druff steht ...
@JoMan
versuche es doch zum. mal mit einem Zugregler
Kostet ca 30 - 40 €
Feuerraum verkleinern, oder die Zufuhr nebst Lufteinstellung verkleinern. ( Wirkungsgrad wird fallen )

- Kleiner Tip, habe die Luftleistung bei einem Kessel mal verkleinert, in dem ich die Schaufeln des Gebläses zusammengedrückt habe -
( war aber nicht Dein Kesseltyp )

viel Spass
Na die Luftzufuhr (Gebläse) kann ich je Leistungsstufe stufenlos einstellen und der Zugregler ist schon seit Tagen bestellt ... Mal schaun obs geht. Aber wie gesagt, primär ist bei solchen Anlagen meiner Meinung nach der Geruch das (öffentliche) Problem .

Beste Grüße
Hallo,
auch ich habe ein Problem mit dem Geruch. Zwar steht der Kessel nicht in Wohnungsnaähe und Nachbern gibt es auch keine.
Wenn ich jedoch zu meinem Kesselraum muss um nachzusehen ob alles läuft, so bemerke ich einen extremen Geruch aus dem Magazin des Kessels. Beim Öffnen des Magazins hält man es dann keine 5 sec aus. Nach Hersteller sei dies "natürlich" normal. Habe den Kessel auch schon auf Undichtheiten kontrolliert, ebenso ob die Luftentnahme funktioniert die einen Rückbrand ins Magazin verhindern soll (schon dagewesen). War alles in Ordnung. Wer hat Rat und um welche Gase handelt es sich (S, NOx,...).

Hallo Gast v. 15:28,

falls dein Magazin eigentlich für Holzpellets gedacht war, Du aber Getreide heizt, funktioniert die Magazinbelüftung  nicht. Das Getreide liegt zu dicht. Wir hatten die gleichen Probleme und haben sie ganz einfach gelöst: Zwischen Brenner und Vorratsbehälter ein Loch rein, Stutzen angeschweißt und Lutfleitung ran, möglichst dicht an der Brennkammer/Brenner. Luft zapft Du irgendwo auf der Druckseite des Gebläses ab. Qualm,klebriges Korn und Geruch sind dann vergessen.

Schönen Gruß H.B.

Ich meine natürlich das Rohr oder den Kasten, in dem die Förderschnecke läuft.
Vielen Dank für den Hinweis,
eine Frage stellt sich mir aber noch. Ich habe es bisher als eine gute Eigenschaft angesehen das Getreide dicht lagert, da dadurch weniger Luft im Getreide(-magazin) ist und somit weniger Brand- oder Schwelgefahr. Mein Kessel hat bereits einen solchen stutzen, mittels welchem er Luft aus dem Magazin zieht. Alle meine Anschlüsse für die automat. Beschickung aus einem größeren Silo ins Magazin sind möglichst gut abgedichtet.

Hallo Gast, löse mal den Schlauch vom Stutzen am Magazin und prüfe doch bitte, ob Luft abgesaugt oder reingedrückt wird! Ich denke, da wird Luft reingedrückt. Verlege diese Leitung (nur, sofern Druck drauf ist) an die oben beschriebene Stelle, und gut.

Sollte es doch so sein, daß dein Magazin Unterdruck hat, dann ist es kein Wunder, wenn es mörderisch stinkt. Es wird ja dann über die Forderschnecke Luft aus dem Brennraum angesaugt. In meinen Augen eine merkwürdige Brandverhinderung. 

Für mich ist es ganz verständlich dass Luft aus dem Magazin abgesaugt wird, um dort Feuer zu verhindern. So gibt der Hersteller auch an das es ganz normal ist wenn, sobald dass Magazin leer wird, ein Rückbrand wahrscheinlich und nicht selten ist (schon erlebt). D.h. bei dem Kessel wird Luft zw. Magazin und Feuerraum abgesaugt um somit ein kleines Vakuum im Magazin zu erzeugen. Der einzige Weg wie Luft ins Magazin kommen kann ist über den Befüllstutzen oben am Magazin für die Schnecke vom großen Silo.
Wie ist das bei anderen Herstellern? Wird dort tatsächlich Luft ins Magazin geblasen? Die Brand- und Schwelgefahr müsste dann doch höher sein!


                        

Ich glaube ,Du brauchst kelne Hilfe!

 

schliesse mich der Meinung von H.B. an
was hast du denn für einen Kessel, gast, klingt alles ein wenig komisch.
Hilfe kann man immer brauchen
Passat C11
@gast,
HB hat recht.....
Der Passat ist konstruktiv etwas anders aufgebaut.

Öffne den Magazindeckel einfach nicht während des Betriebes.
Der Passat C 11 hat auch keine Förderschnecke, sondern eine Stokereinheit.
Jeder Kessel sollte zudem mit einer Zellradschleuse ausgestattet sein
@roland

" Jeder Kessel sollte zudem mit einer Zellradschleuse ausgestattet sein"  Warum?

Ich denke mal, das das nur bei "schwierigen"  Brennstoffen nötig sein wird und vorallem!!! bei Befüllung des Kessels direkt von einem großen Silo/Lager was nicht Luftdicht ist. Beim Reka ist zB. standartmäßig ein 500 Brennstoffpuffer aus 9mm Stahlblech dran, welcher nahezu Luftdicht, ganz sicher aber Feuerdicht ist. Hab mit Rückbrand noch nicht mal ansatzweise Probleme gehabt.

Beim Reka ists auch so, das das Gebläse des Kessels beim öffnen des Brennstoffpuffers aus geht (schalter) und erst beim schließen wieder anläuft ... Will nur sagen, SO gehts auch. ;-)

Beste Grüße
@JoMan
eine Zellradschleuse ist ein bauteil geprüftes Sicherheitsorgan, welches eingesetzt wird um Brennmaterial von einem externen Silo zum Magazin des Heizkessels zu bringen
Das sich der Kessel ausschalten muss, wenn das Magazin geöffnet wird, ist, so glaube ich, der Standard
Eine Zellradschleuse ist zwingend erforderlich. Es gibt schliesslich verschiedene Möglichkeiten. Wichtig ist immer, dass der Kessel keine Luft aus dem Vorratsbehälter und/oder Silo zieht. Dann gibt auch keinen Rückbrand. Denn wo kein Sauerstoff da auch kein Feuer. Von einer Zellradschleuse würde ich eher abraten, da dieses Bauteil ca. 1.000,-€ kostet. Möchte man eine brandschutzgeprüfte Zellradschleuse legt man noch so einiges mehr an Geld drauf. Da gefällt mir die Reka-Lösung doch um einiges besser - Simpel,effektiv, robust und günstig - so soll es sein!

An dieser Stelle sollte man darauf hinweisen, dass es nicht nur Zellenradschleusen gibt, sonder auch Brandschutzklappen. Wichtig ist eigentlich, dass eine "Rückbrandsichere Einrichtung" in der Anlage bei der Befüllung aus einem Lagerraum oder Silo integriert ist.

Grundsätzlich bin ich eher ein Fan von Brandschutzklappen, hier gibt es deutlich weniger Probleme bei Hackschnitzeln als bei Zellenradschleusen. Bei rieselfähigen Gütern wie Pellets und Getreide bleibt einem die Wahl immer offen, allerdings ist anzumerken, dass man bei Zellenradschleusen auch einen Verschleiß hat, was bei Brandschutzklappen nicht der Fall ist.

 

Nachtrag @ CARDAENERGY:

Ich habe gerade einmal bei REKA auf der Homepage geschaut. Meinst Du etwa die Löscheinrichtung mit dem thermischen Ventil? Falls ja, dann hast Du ja richtig Ahnung von solcher Technik!

Das Teil ist ein Witz und definitiv nicht rückbrandsicher! Dieses wird lediglich als rückbrandhemmend eingestuft! Bei Behälteranlagen gerade noch vertretbar, aber wenn es um große Lagervolumen geht, dann sicherlich nicht zu empfehlen!

 

Hallo,

bei stechenden oder beißenden Gerüchen kommt das meistens nicht von der Verbrennung sondern beim Nachfüllen der Behälter, in den unverbrannte Gase gedrückt werden, wenn nicht genügend Unterdruck im Brennraum ist. Bei meinem Kessel ist die Verbrennung geruchsfrei, aber wenn ich den Behälter nachfülle, könnte ich tot umfallen, je nachdem wieviel Schwefel das Getreide enthält.  Wenn das Getreide die Schnecke verläßt, wird es stark erhitzt und fängt an zu vergasen, und eben diese unverbrannten feuchte Gase werden auch in den Vorratsbehälter (bei schlecht ziehenden Kaminen oder drückendem Wetter) gedrückt. Also das mit dem Luftabsaugen dürfte nur direkt am Schneckenausgang funktionieren, wenn man das am Behälter macht, saugt man sich doch gerade den Gestank und die Feuchtigkeit ins Getreide.

Die Idee von H.B. finde ich Spitze!!!!!! und meiner Meinung nach der einzige richtige Weg. Einfach etwas Überdruck auf den Behälter und die feuchten stinkenden Gase werden automatisch in den Brennraum gedrückt, was auch einem Rückbrand entgegen wirkt. Super, das werde Ich auch bei mir verwirklichen, weil mein Getreide viel Schwefel enthält und aus dem Behälter stinkst manchmal (je nach Wetterlage) nach faulen Eiern. Wieder ein Problem gelöst.

Mfg Achim

der gestank kommt daher,dass das sauerstoff/brennstoff gemisch nicht im richtigen verhältnis ist oder der brennstoff zu feucht ist!!
wenn beim getreideverheizen alles richtig eingestellt ist,riecht es in der umgebung eigentlich recht angenehm---wie in der nähe des bäckers,der wirklich noch mit einem richtigen backofen arbeitet---aussage meines nachbarn!

Hallo Achim,

einfach ein wenig Überdruck auf den Behälter geben funktioniert nur bei Holzpellets richtig, die liegen lose genug. Bei Getreide funktionierts meistens nicht, weil es zu dicht liegt, besonders Ausputz. Sind alles Erfahrungswerte! Wie schon weiter oben beschrieben, die Luft möglichst nahe des Brennraums einleiten, dann klappts auch.

Schönen Gruß H.B.  

Ist bei mir technisch sogar noch einfacher, vielen Dank.

Gruß Achim

@ H.B.

Hab ich vergessen, reicht eine 3/4 Zoll Leitung aus oder muß man erst probieren ? Schneckendurchmesser 14 cm, relativ dichter 500 Ltr. Behälter.

Gruß, Achim

Hallo Achim,

bei mir reicht eine 10mm Kupferleitung(Brenner 8-20 kW), mein Bekannter hat einen 1/2 Zoll-Schlauch dran(25-40 kW-Brenner). 3/4 " ist bestimmt zu groß.

Gruß H.B.

Vielen Dank.

Gruß, Achim

@Kniffel Eddy
Reka empfiehlt bei nichtverwenden des Brennstoffpuffers (500l - 3500l) grundsätzlich die Zellenradschleuße - mit Brennstoffpuffer gehts ohne wunderbar. Und die "Löscheinrichtung" ist nur ne zusätzliche Sicherheitsausstattung. Wenn es im Schneckenkanal zwischen Kessel und Brennstoffvorrat zu heiß werden sollte, geht ein Ventil auf und haut Wasser aus einem Druckspeicher da hinein. Ne schöne Sauerei, wenn denn mal passiert ;-) aber wie gesagt, ich hatte damit noch nie Kontakt gehabt...

@Achim
Sach mal - was für Luft willst du denn in das Rohr einblasen/eindrücken? Ist das nicht eher kontraproduktiv, wenn du vom Brennstoff her Luft (Sauerstoff?) zu gibst? Der Brennstoffvorrat ist doch nur Brandsicher, solanger er halbwegs dicht ist und somit entstehendes Feuer ersticken würde. Oder lieg ich da so falsch?

@Hans aus ...
Mit dem gestinke hast du Recht - wenns nur schwehlt stinkts halt ...  Aber zu der Definition des Geruchs (angenehm, riecht wie Bäcker) muss ich noch was anmerken: Früher, zu DDR-Zeiten, hat sich kein Mensch über Feststoffheizung oder nen Zweitakter aufgeregt - heute, wo viele ne Öl/Gas-heizung haben und 4-Takter fahren will man plötzlich am "gestank" sterben ... ;-)  Und eines glaube mir, selbst wenn es nach Bäcker riecht - wenn dich jemand nicht leiden mag, dan stinkts! ...

Beste Grüße

Hallo JoMan,

die Luft wird auf der Druckseite des Gebläses entnommen, sollte sich der Abbrand verändern, muß korrigiert werden. Bei mir funktioniert dieses System  mit offenem Vorratsbehälter. Sogar wenn der Behälter leer ist, und das restliche Getreide gerade noch verbrennt, kommt kein Qualm oder Rauch aus dem Vorratsbehälter.

H.B.

hmm... wenn du das sagst, glaub ichs dir schon. Ich hab mit dem gestinkere aus dem Bunker halt bisher keine Probleme gehabt. Und restlos leer wird der Bunker eh fast nie ...

Hallo JoMan,

bei mir liegt es wahrscheinlich am zu schlechten Schornsteinzug bei warmen oder nebeligen Wetter. Es stinkt halt nur manchmal, dann aber gewaltig.

Gruß Achim

Hmm.. das ist natürlich mist, wenn der Schornstein nicht genug Zug hat - bei ists eher umgekehrt. Und wegen dem gestinke aus dem Bunker - ich kenn noch jemand mit dem gleichen Kessel, der das selbe Problem hat. Dort war es wohl auch so, das der Qualm/Geruch auch aus dem Schieber kam (Der Motor treibt doch die Schnecke, und per gestänge so nen Schieber/Kratzboden im Bunker an). Ist bei mir auch nicht der Fall ...

Ich ruf ihn nochmal an und werd mal nach der Lage der Dinge fragen.

Beste Grüße
@achim
Schornstein muss wohl verkleinert werden, oder aber eine Kaminkopfreduktion bekommen
Auskunft erteilt der Schornsteinfeger - kostenlos -

@roland

heh, wie, was, verkleinern? reduzieren? kastrieren? Verstehe ich nicht !!! Je größer je besser, oder nicht ???? Der Schornstein ist futschfunkelnagelneu und hat FU Rohre 22*22 cm innen, ist isoliert und ist ca. 9 mtr. hoch. Der müßte wohl noch dicker sein oder nicht ??? Der Schorni hat es so vorgeschrieben.

@achim
neee, der Kaminzug heißt auch negativer Überdruck... verstehe es bitte so; hälst du einen Finger auch einen Wasserschlauch, wo vorher das Wasser relativ drucklos rauskam, so hast du mehr " Druck". sehe es bitte auch so beim Kamin, nur negativ. Jedoch muss der Kamin dabei das Abgasvolumen noch aufnehmen.
Der Schorni sollte dann auch für die Ordnungsmässigkeit mithaften. Lasse doch Deinen Kaminzug messen!!!!!!!
Vielen Dank roland, werde ich machen.
@Achim
Mein Schornstein hat auch nen Innendurchmesser von 22cm - wurde mir vom Schorni vorgeschrieben ...
wie groß sind denn Eure Anlagen???

habe mal überschlägig gerechnet:
20KW mit Abgasvolumen von 100 - 130m3/h und ca 10m wirksame Höhe reicht Durchmesser 130mm
40 KW mit ca 200m3 und 10m reicht 150mm Durchmesser
80KW mit Ca 350m3/h und 10m ...180 - 200mm
Alle Werte abhängig vom Schornsteintyp und Hersteller.......also ca. Werte
Ist er zu groß, kann der Kamin nicht " ziehen " Man benötigt also zumindest einen Kaminzugregler oder einen geeigneten Kamin

In Niedersachsen gelten andere Werte....diese Landesnormung verstehe ich nicht ganz.....muss ich aber auch nicht
Lasst euch den Kaminzug messen. die Werte werden in mmbar/hpas angegeben und vergleicht den Wert mit den Herstellerangaben Eurer Heizanlagen
Moin,

nach deiner Rechnung dürfte ich nur nen Kamin mit 13cm Durchmesser haben - nur, warum ist an dem Kessel ja schon ein Ausgang mit 24cm Durchmesser drann ...? Hmm...

Beste Grüße
warum??? wissen die Hersteller oftmals auch nicht so genau.

jedoch müssen die Rauchgase weg...mit 24 cm Durchmesser geht das nicht...es sei denn, Dein Kamin hätte eine wirksame Höhe von 30m

Bei meinem Kessel würden auch 13cm Durchmesser reichen. 20 kw, Schornstein 9 mtr. lang uns 22*22 cm. was kann man tun und wie ??

Gruß, Achim

Hallo roland,

habe gerade die Meßbescheinigung vom Schorni von Nov. 2005 rausgesucht.

Abgastemperatur in °C   171                        Druckdifferenz in hPa   -0,18   (sagt mir gar nichts).

In der Kesselanleizung steht:  "Der Schornsteinzug beträgt mind. 2,5 mm W.S. in der Brennkammer und der Durchmesser des Schornsteins und der Rauchrohre mindestens 215 mm.

Wenn ich mir aber die 4 klitzekleinen Wärmetauscherrohre ansehe, durch die die Abgase ja auch müssen, passt das überhaupt nicht.

 

dann zeig das mal deinem Schorni....ist "etwas" zu wenig negativer Druck

Mit den Durchmesserangaben des Herstellers, verstehe ich auch nicht. Genausowenig wie den Text; meinen die den Differenzdruck im Kessel?!.. Dann ist Dein Schornstein kpl. falsch berechnet. Kein Wunder wenn es dann stinkt
Wieso falsch brechnet? Roland, mach mir keine Angst, meiner ist ähnlich - Innendurchmesser 22cm , etwa 11m lang und Druckdifferenz wurde mit -0,22 "irgendwas" gemessen. Den Schornstein hat damals der Heizungsbauer berechnen lassen und der Schorni hats abgenickt ...

Wenn ich damit total falsch lieg, geh ich kotzen ...
bei meinem ph 23 habe ich 15er rohre und ca. 8m hoch bei leistung von 23 kw mit pellets,16kw mit getreide und hackschnitzel leistunsgmässig dazwischen----seit 2003.

Also mein Schorni hat gar nicht so großartig gerechnet. Ich habe ihm gesagt das ich ein 20 kw Kessel mit Festbrennstoff betreiben möchte und der Schornstein 9 mtr. lang würde (von Kesseleingang bis Ende). Er sagte dann sofort: mach 22*22 cm mit glasierten Rohren, das passt schon.

Passt es ??

Noch was aus meiner Anleitung:

"Während des Betriebs ist der Rauchgasschieber so einzustellen,dass sich der erforderliche Unterdruck im Verbrennungsraum einstellt, gemessen an der Tür (ca. 5mm WS)."

Rauchgasschieber hab ich nicht, brauch ich einen?

@JoMan
bitte,....mache es nicht...behalte alles bei dir.
Ich weiß nicht wer,was bei Euch rechnet, aber es ist schon ein wenig komisch
Nach Liste Fa. Schiedel ...130mm
aber egal....der Kaminzug ist ausschlaggebend....wie auch immer Ihr den hinbekommt......Fachleute haben Euch beraten und sind entsprechend auch jetzt gefordert Euch zu helfen. Habt den Kamin ja nicht in Online Shop gekauft ;-)
@achim
ein glasierter Kamin??...Ist ja vom Feinsten...
Einen Rauchgasschieber brauchst du normalerweise nicht

Hab jetzt mal nachgeforscht.

5 mm WS (vom Kesselhersteller gewünscht) entspicht 0,5 hPa.   Bei mir sind es 0,18 hPa, also nur 1,8 mm WS und ich wundere mich, das beim Kesselreinigen der Qualm immer vorne rauskommt, zumal die Messung noch im Winter gemacht wurde. Im Sommer, nachja !

@roland

Ist da noch was zu machen (Distanzring oder so), oder muß ich damit  leben wenn ich mir kein Rauchgasgebläse kaufen möchte?

@achim
treib den Teufel bitte nicht mit dem Belzebub aus.... mach´s richtig und nehme keinen Ventilator
Auch der Wert von dir mit den  5mmWs kann nicht stimmen. War die Herstellerangabe nicht:- Gemessen im Brennraum-?
Wenn so, muss der Kesselwiderstand dazuaddiert werden.
Verkleinere den Kamin entweder durch "ausschlämmen" oder durch eine Kopfdüse ( Beides nur durch Fachleute machbar )
Es gibt auch eine Innensanierung mittels Glissgerät --- wie das geht, weiß ich leider nicht - Bitte bei Schiedel o. Otavi nachfragen-

Ach ja,---------Der Schornsteinfeger sollte auch in Deinem Fall gut versichert sein-------- habe grade unseren Syndikus gefragt, der meinte: - mit dem Schornsteinfeger hätte er jetzt viel Spass

Hallo roland,

Dies ist alles Original aus der Anleitung meines Reka HKRST FSK 20 Kessel:

"Der Schornsteinzug beträgt mind. 2,5 mm W.S. in der Brennkammer und der Durchmesser des Schornsteins und der Rauchrohre mindestens 215 mm. "

"Während des Betriebs ist der Rauchgasschieber so einzustellen,dass sich der erforderliche Unterdruck im Verbrennungsraum einstellt, gemessen an der Tür (ca. 5mm WS)."

"Achtung! Wenn der Schornstein nicht den erforderlichen Zug (2,5 mm W.S.) liefern kann, ist ein passender Rauchgasventilator zu montieren"

" Erforderlicher Zug       2,5 mm WS in der Brennkammer"

" Eine Paktische Regel: der Unterdruck in der Brennkammer sollte gerade 2 - 5 mm WS betragen"

Übrigens ist der Unterdruck an der Tür gleich mit dem vom Brennraum (Tür öffnet direkt den Brennraum). Wundert mich jetzt nicht mehr, warum bei manchem Wetter die Suppe unten aus dem Schornstein läuft (auch bei 170 Grad Abgastemperatur), es aus dem Vorratsbehälter stingt und die Decke im Raum schwarz ist (öffne jeden dritten Tag kurz die Tür, um den Aschebehälter auszuleeren).

Ich fange an den Vorgang zu verstehen. Auch wenn die Temperatur am Kessel hoch genug ist, kühlen sich die Abgase durch den zu langsamen Zug im Schornstein zu schnell ab und es kondensiert !??? Schnellerer Zug im Kamin =  Abgas dünner = mehr Unterdruck = sauberer Kesselraum = kein Gestank = noch mehr Spaß mit dem Kessel!???

Werde mich jetzt mal über die Möglichkeiten dieses abzustellen informieren (weil ich den Kessel auch im Sommer betreibe) und meinen Schornie konsultieren. Solltest du dazu auch noch Ideen haben (hast mir jetzt schon super geholfen, vieeelen Dank!) ?

Gruß, Achim

 

 

@Roland
Keine Angst - so lange Platz für die Kartoffeln bleibt .. ;-)

@Achim und Roland
Grad mal nachgemessen (hat mir keine Ruhe gelassen) - der Schornstein hat nen Innendurchmesser von 18cm nicht 22cm! Werd der Tage nochmal den Zug messen lassen - eventuell auch im Brennraum ... mal schaun.

Beste Grüße
@achim
booahh, was für ein antikquierter Text.

Ich glaube diese Version habe ich letztmalig in einer Buderus Gerätebeschreibung aus den 50er Jahren gelesen.

Laienhaft hast du deinen Vorgang jetzt verstanden und ich freue mich wirklich wenn ich Dir helfen konnte
Leider ist es mir nicht erlaubt weitergehend zu helfen....

Verstehe aber immer noch nicht, warum Dein Händler o. der Hersteller dir nicht geholfen hat...schade...

"Leider ist es mir nicht erlaubt weitergehend zu helfen...."

Schon wieder was, was ich nicht verstehe!?!?

Oooooh,

habs glaube geschnallt. Heizungsbauer ? Schornie ? Irgendetwas mit Gebietsschutz ? Entwicklung ? Konkurenz ?

Schade, schade, aber trotzdem bin ich sehr zufrieden.

Ich finde es schon bemerkenswert, wenn hier im Forum fast täglich teilweise dumme Fragen ( von mir ), fachmännisch und mit viel Geduld beantwortet werden.

Weiter so, ich werde euch auch weiter löchern, man lernt immer was dazu.

Hallo Achim,

nach deinem Hinweis, das du mit meinen Einstellungen mehr verbrauchst, hab ich mal auf deine umgestellt und den Brennstoffpuffer vollgemacht - mal sehen, wie lang er nun reicht...

Was ich bisher beobachtet habe:

Er läuft jetzt sehr lang aktiv (Pause, Stufe2, Stufe3 (nicht immer), Stufe2, Stufe1, Stufe0, Pause, ...
Der Sauerstoffgehalt ist jetzt meist zwischen 13 und 9% selten drüber (außer in Stufe1 und Pause, da meist 13-17%) aber auch selten drunter
Und nach meiner und der Nase meiner Frau - stinkts jetzt sehr wenig bis garnicht.

Meine Einstellungen sind:

Start : 2 sec. Startspeisung (könnte vielleicht weniger sein) 30% Gebl. ; max 25min Startphase (statt 15min)
Pause: 2min ; dann 2sec. Schnecke (könnte weniger sein) 20% Gebl.
Stufe0 : 0,2 sec Schnecke; 10% Gebl.
Stufe1 : 0,5 sec Schnecke; 10% Gebl. ; 1% Sauerstoff
Stufe2 : 0,8 sec Schnecke; 15% Gebl.
Stufe3 : 0,9 sec Schnecke; 30% Gebl. ; -2% Sauerstoff
Sauerstoff 9% Sollwert
Betriebstemperatur 68°C Sollwert (er pendelt jetzt zwischen 67 und 69°C;  wenn er von 68 auf 67°C fällt, geht er von Pause auf Stufe2 und 69°C hat er beim Wechsel von Stufe0 nach Pause)

Beste Grüße

Hallo JoMan und Andere, habe jetzt auch meinen Reka am laufen aber nur mit Hachschnitzel . Ziemlich schlechte Qualität. Riecht schon etwas im Hof.

Lässt Du jetzt Deine Einstellungen wie oben beschrieben?

Hast Du die Gebläseeinstellungen auch verändert?

Bei T3 nicht auf Null, wie Du glaube ich vorher hattest, ist bei mir von Stufe 3 gleich auf Pause gegangen und viel unverbrannter Brennstoff war in der Kammer geblieben und kokelte nutzlos vor sich hin. Außerdem ist in Stufe drei das Abgas sehr heiss.

Wie ist Deines jetzt?

Ich mußte die Schneckenlaufzeit drastisch verlängern sonst ist der Sauerstoff bei 13-14 geblieben. Was ist eigentlich bei einem höheren Sauerstoff Wert. Müsste doch eigentlich eine vollständigere Verbrennung sein oder wo ist der Nachteil?

Wie ist jetzt Deine Rosteinstellung?

Wie hast Du Deine Laufzeit verlängert?

Wie ist Deine Lufteinstellung , Unterluft Oberluft?

Wie läuft der Kessel eigentlich mit kaputter Lambdasonde, hast Du jetzt eine Originale? Wie kann man Sie schützen?

Hoffe auf ein paar Tips und viele Grüsse.

 

 

Hallo Egon,

du heizt mit Hackschnitzel (HS) - Achim und ander mit "anderem" ;)  Die Einstellungen bei HS sind grundsätzlich anders als bei HolzPellets (HP) oder Getreide (G)

- T3 mit "03" oder "04" ist bei HS nicht ratsam - bei HS sollte doch die automatische Zündung problemlos laufen?!
- Gebläse hab ich drastisch reduziert - aber nur, weil der Kessel ca. 50% mehr Leistung bringt, als draufsteht! und ich von dem was draufsteht schon nur 50-70% benötige ... ;-)
- Abgas: pendelt zwischen Pause ... Stufe3 so von 70°C bis 190°C - bei höherer Kesselleistung (mehr Luft und Brennstoff) hatte ich bis 300°C
- Rost 4 sec. alle 5 min
- Laufzeit: wird verlängert, indem man die Leistung drosselt - weniger Luft und Brennstoff
- Unterluft etwa 20-30% offen und Oberluft 70-80% offen - Unterluft immer soweit zu wie möglich! Nur soweit auf, das der Brennstoff restlos ausbrennen kann. Hier hat das Rost aber auch etwas Einfluss drauf...
- Lambdasonde: wenn die kaputt ist, kann er die Verbrennung nicht mehr ordentlich regeln, ich hab jetz wieder ne originale (Garantie) und laut Kessellieferanten nur zu schützen, in dem man sie nie vom Strom trennt ...

ich meld mich heut Abend nochmal - hab jetzt wenig Zeit ...

Beste Grüße

Hallo Egon

Willkommen im Reich der Standardeinstellungsgeschädigten.

Du solltest nochmal 20 € ausgeben und dir ein Abgasthermometer kaufen, das könnte deinem Kessel beim probieren die Lebensdauer erhöhen, gerade wenn du feuchte Hackschnitzel verwendest. Die Leistung regelst du nur mit dem Gebläse. Ich würde auch die Gebläseleistung in Stufe 2 auf 15 - 20% und in Stufe 3 auf 30 - 40 % einstellen, natürlich mit ca. 4 Mal so langen Schneckenzeiten wie JoMan. Wenn die Schneckenintervalle stark von 30 Sek. abweichen, gegebenenfalls ändern. Die anderen Stufen kann man erst mal so lassen. Bei der Betriebstemperatur würde ich schon 75 °C einstellen, ist sicherer für den Kessel (Taupunkt). Es stinkt, weil dein Kessel mit zu viel unverbrannten Brennstoff in Pause geht. Das ändert sich aber mit der anderen Einstellung von allein. Die Lambdasonde sollte eigentlich 10 Jahre (bei mir nicht) halten, kannst dir aber als Notreserve eine billige LSF4 für 40 € besorgen, damit läuft der Kessel mit einer Einstellungsänderung (O2) auch. Ohne Gluterhalt musst du nur die Einschubzeiten nach der Pause so hoch setzen, das auch bei leerem Brennraum genug Brennstoff vor die Zündung geschoben wird und die Zeit der Schnecke bei Pausenfeuerung auf 0 steht.

Gruß, Achim

Wo steht in deiner Steuerung T3 ? 
@Achim
Unsere Kessel sind änlich alt - aber meiner hat ne neue Steuerung (auf Kulanz) bekommen - der Menüpunkt funktioniert daher eigentlich erst ab 01/06.

Lieg ich mit meinen Werten eigentlich nun änlich wie dein Kessel? Seit ich die obigen Werte hab sieht man auch keinen Qualm mehr ...

Beste Grüße

Hallo JoMan und Achim

vielen Dank für eure Antworten. Will anderen Brannstoff erst später probieren, wenn er mit HS zufriedenstellend für alle läuft.

T3 habe ich auf 0.  Weis aber nicht genau was man damit einstellt.  Dachte bei null ist er in Modulation mit feser hysterese und bei mehr als null gibt die Zahl den Unterschied zwischen Einschalt und Ausschalttemperatur an. Ist das nicht so? Was hat T3 mit automatiacher Zündung zu tun? Bei mir zündet er gar nicht automatisch.

Achim, was soll ich an dem Rauchgastermometer ablesen und wie sollen die Werte sei und wie kann ich sie verändern?

Ist es eigentlich sinnvoll HS und anderer Brennstoff zu mischen oder sind die Einstellungen dafür zu verschieden?

Viele Grüße Egon, der noch viel probieren muß.

 

 

Hallo JoMan,

unsere Einstellungen sind fast identisch. Bei mir 10,10,20,35 Gebläse mit 0,10-0,20-0,50-0,90 Schnecke. Die Schneckenzeiten habe ich etwas geringer wegen hohen Rapsanteil. Der einzige Unterschied sind die Pausenzeiten (2min.), damit die Glut länger auf Temperatur bleibt. Vielleicht ließe es sich noch weiter optimieren, aber wenn ich jetzt im Hof stehe denke ich oft, der Kessel ist aus, mit einer sofortigen Kontrolle. Aber Pustekuchen, der Kessel brennt so Qualm, Staub und Geruchsfrei, da freue ich mich jedes Mal.

Irgendwo habe ich von dir gelesen, das bei der (nicht so gut geratenen) Zündung Schlacken entstehen. Ist klar, bei der zusätzlich eingeblasener Luft mitten in die Glut. Hatte ich auch, war ziemlich nervend. Im Herbst bei der Umstellung auf Dauerbetrieb verschließe ich die Luftzufuhr und öffne sie erst wieder im Frühjahr, wenn ich auf Taktbetrieb an/aus mit Zündung umstelle. Ich wollte eigentlich ein elektrisches Ventil einsetzen, welches bei Zündung automatisch die Luft öffnet, aber bei zweimal im Jahr ist es nicht so notwendig.

Was macht eigentlich Egon so ??

Eeeeegooonnn ?

Wie läuft es bei dir ?

 

Oh, da war ich ein bisschen spät.

@ Egon

Wenn du die Einstellungen veränderst, sollte die Rauchgastemperatur nicht zu stark sinken. Bei Stufe 3 sollte die Temperatur nicht unter 150 °C fallen, sonst versottet der Kessel nebst Schornstein. Mehr Gebläse und Brennstoff gleich höhere Temperaturen und andersherum. Die Zündung schaltet nur wenn der Einschub der Schnecke bei Pausenfeuerung (PSn) auf 0 steht und der O2 Wert länger über 15 % steigt.

Hey Joman, ihr könnt die Hysterese einstellen? Das intressiert mich auch.

JoMan oder Egon,

könnte mir nicht mal jemand nur die Menueerklärung (sind bei mir zwei Seiten) zumailen ???

Bitte, bitte.

@Achim
- Menü kommt per Mail - muss mal meinen Scanner anklemmen ...
- Wieviel schiebst du denn in der Pause ein? und wie ist da die Gebläseeinstellung? Hab das Problemchen, das er sich von Pause zu Pause heizt und dadurch ewig nich zum richtigen Heizen kommen will ...

@Egon und Achim
-T3

hmm, ist schon seltsam - also Fakt ist:
- T3 = "00" -> Kessel Moduliert
- T3 = "03" -> Kessel Moduliert nicht mehr, sondern geht von Pause direkt auf Stufe3 und umgekehrt (diese Einstellung wurde mir vom Lieferanten empfohlen)
- T3 = "04" -> Kessel Moduliert nicht mehr, sondern geht von Pause direkt auf Stufe3 und umgekehrt (so hatte ich ihn lange laufen, hatte mich wohl nicht richtig erinnert - von wegen "03" oder "04")

- T3 hat nix mit der automatischen Zündung zu tun, das wird in einem andern Menüpunkt geregelt

So, freiwillige vor, die "01" , "02" und "05" oder gar "99" mal testen :-)

Beste Grüße

Hallo Achim  und JoMan

Achim schreibt, daß es stinkt, wenn zu viel unverbrannter Brennstoff in Pause geht.

Dabei senkt ihr aber die Pausenzeiten von ca 20 min auf 2 min. Das bedeutet doch auch immer Brennstoff in der Pause welcher nicht optimal verbrannt wird oder gelingt das mit der erhöhten Gebläseleistung (20 anstatt 10) und der Gebläsezeit von 40 sec,

Überhitzt dann nicht der Kessel wenn keine Wärme abgenommen wird?

Der Kamin erreicht so auch wohl nicht die optimale Temperatur?

Du schreibst: mehr Gebläse und mehr Brennstoff gleich höhere (Kamin) temperatur aber wohin mit der Wärme, wenn sie nicht gebraucht wird?

Nebenbei, die vorgegbene Gebläsegeschwindigkeit ist bei mir 10,10.20,80. Bräuchte dann ja nur in Stufe drei zu reduzieren, läuft er aber sowieso fast nie und wenn doch wird wohl auch die hohe Leistung gebraucht.

Wie ist das mit Mischung von Hackschnitzel und "anderem Brennstoff"?

Hoffe ich nerve nicht zu viel und viele Grüße

Egon

Noch was, JoMan hat 2 sec  Schnecke bei 2 min Pause und Achim 0,1 Schnecke bei 2 min Pause.

Ist doch nicht sehr gleich, oder?

MfG Egon

Moin,

Die Pause bringt bei mir zu hohe Leistung - die stell ich heute auf Achimsche Werte um ;-)

Wie ich oben schon schrieb: in der Pause geht die Abgastemp. auf min. 70-80°C runter und bei Betrieb auf 190-200°C rauf. Mit nem Gebläsewert von 80 hatte ich 10min. Betrieb und 50min stinkepause. Bei Betrieb hatte ich da auch ca. 280-300°C Abgastemp !

Wenn ich deine Berichte hier so lese, dann weist du jetzt schon nicht wohin mit der Wärme deines Kessels - willkommen im Club! ;-) Wenn du das Gebläse in Stufe 3 reduzierst (und eventuell die Schneckenzeit) dann brennt dein Kessel länger Naseschonend in Stufe3 und muss kürzer in die Pause. Ganz nebenher wird dein Verbrauch an Brennstoff etwas sinken, da du jetzt vermutlich (miss mal Abgastemp!) einiges an Energie durch die Esse jagst... (siehe meine Angaben oberhalb)

Kurz: Was Achims Einstellung (und meine :-) ) bewirkt, ist das der Kessel so wenig wie möglich in die Pause geht und solange wie möglich brennt - nur eben bei an dein Haus angepasster Leistung de Kessels. Es ist halt Fakt, das der 20kW Kessel gute 30kW hat ...

Beste Grüße

PS. Nein, du nervst nicht - dazu ist das Forum ja da.
joman,warum stehst du so früh auf--du hast doch kein vieh,oder?
Hallo,

wollte mich mal wieder hören lassen. Ich lese bei Euch des öfteren etwas von Gluterhalt.
Was glüht denn da nach? Ist es die Asche mit Restgasen? Wird diese bei Gluterhalt noch aktiv belüftet oder schmort die so vor sich hin?
Läuft die Zündung nach Gluterhalt so wieder an oder müsst ihr elektrisch nachzünden?

Bei mir (Experimentierphase) muss ich jedesmal mit Glühstift neu zünden, da mein Schamotte-Brennraum nur ca.10*10 cm^2 misst und alles schnell auskühlt.

Gruss

Harald

@ Egon

JoMan hat ca. 15 Minuten Pause und dann schiebt die Schnecke 2 Sek. Ich habe 2 Min. Pause und dann schiebt die Schnecke jeweils nur 0,1 Sek. Wenn man nachrechnet kommt man in der Pause auf 1/3 Leistung wie in  Stufe 0. Das reicht gerade um die Glut für längere Zeit am stinken zu hindern.

@ Harald

Wenn der Kessel in die Pause geht, lüftet er sich bis 14% O2 aus. Im Brennraum befindet sich dann nur noch Glut. Damit der Kessel nicht ausgeht um ein neues Zünden zu vermeiden, wird je nach Einstellung einer gewissen Zeit Brennstoff eingeschoben, mit dem Gebläse angefacht und wieder auf 14% ausgelüftet um die Glut zu erhalten. In der Pause wird nicht belüftet, darum habe ich meine Pausenzeiten so kurz, um die Glut immer etwas zu kitzeln. Wenn die Pausenzeit zu hoch ist kühlt die Glut zu stark ab und dann stinkt es. Hierbei währe die Steuerung über die Gluttemperatur wahrscheinlich wirkungsvoller. Bei einem sehr kleinen Brennraum wird es schwieriger, da die Glut zu schnell abkühlt.

 

 

So eine Schei?e,

komm eben in den Heizungsraum und alles unter Wasser. Schlauch an der Kesseltür geplatzt. Kriege in 2 Tagen neue, mit der Aussage, das die Schläuche seit 2 Monaten eine bessere Qualität haben. Da bin ich aber gespannt. Übrigens alle beide auf Garantie.

@ achim

na Mahlzeit...nette Sauerei
nehme Stahlgewebeschläuche aus dem Fachhandel....Tip: G&C Gruppe ist überall in DE vertreten
Hallo ihr!

... bin halt Frühaufsteher und Gernehelfer. ;-)

@Achim
Roland hat recht - ich hab auch bereits einen Schlauch aus Stahlgewebe dran (der originale ist direkt bei der installation geplatzt). Habe aber noch 2 auf "Lager". (hatte mir Reka binnen 24h zugesandt, Garantie).

Die Steuerung unseres Kessels sollte vielleicht eher die Stokerschnecke und das Gebläse direkt steuern - so das der Kessel seine Leistung tatsächlich modulieren könnte. Das was jetzt möglich ist, ist leider eine etwas hölzerne Steuerung, weil er es nicht registriert, wie lang er noch bis zum erreichen der Solltemperatur hat.... So muss man leider doch immer mal wieder nachsehen, was der Kumpel grad macht.

Beste Grüße

Hallo Achim, noch zwei Fragen:

Wie verschließt Du das Loch aus dem Heißluftgeblase? Bei mir gibt es da auch immer eine gelbe Flamme, die bis zum oberen Einblasrohr reicht. Damit ist die Luftverteilung nicht gleichmäßig im Brennraum.

Was bedeitet die Zahl hinter der Temperatur im Nornalbetrieb? Wechselt  und liegt so bei -1 bis -5?

Die Zahl darüber gibt wohl die Pausen zwischen dem Schneckenlauf an? Liegt so bei 25-30.

Merkt man nicht, wenn der Türschlauch bald kaputt geht, z.B. Rissig oder weich?

MfG Egon

Zwei Fragen ? hab mal nachgezählt.

Spaß beiseite, jetzt wird schwierig, sehr schwierig.

Nun das kuriose oder geniale der Steuerung.

Der Kessel wechselt zwischen den drei Leistungsstufen im 5 °C Takt , bei 70°C läuft Stufe 2, unter 65°C Stufe 3 und über 75°C Stufe 1. Er soll aber die Temperatur auf ein Grad einhalten. Geht nicht, oder doch? Bei Reka schon. Die Anzeige von -1 bis -5 oder 1 bis 5  hinter der Temperaturanzeige sind virtuelle Gradzahlen.

Die gewünschte Temperatur ist auf z.B. 70 °C eingestellt (Steuerung auf Stufe 2). Nun fällt sie auf 69°C ab. Nach 3 Einschüben der Schnecke bei gleicher Temperatur  wird die Temperatur um virtuell 1°C gesenkt  ( 69°C__ -1). Nach den nächsten drei Einschüben bei gleicher Kesseltemperatur wird wieder um 1 °C gesenkt (  69°C__-2). Und wieder und wieder. Bei 69°C__ -4 sind rechnerisch 65°C erreicht. Jetzt schaltet die Steuerung auf Stufe 3 hoch und heizt richtig ein. Bei 70°C (richtige Temperatur) geht die Steuerung wieder auf Stufe 2. Wenn jetzt die Temperatur auf 71°C steigt wird positiv gezählt bis die errechneten 75°C anliegen. Jetzt schaltet die Steuerung auf eine kleinere Stufe. So zum nachrechnen, fällt die Kesseltemperatur auf 67°C und nach insgesamt 6 Einschüben (zwei mal 3 = -2 Grad virtuell) wird Stufe 3 eingestellt. So kann sie die drei Stufen bei nur 1°C Verschiebung aber um längere Zeit durchschalten. Wenn die richtige Temperatur schneller schwankt als die errechnete, springt die Steuerung direkt in eine andere Stufe um. Steht sie auf Stufe 0 geht der Kessel nach 5 Min. in Pause. Nochmal ganz grob, die minus oder plus Zahlen hinter der Temperatur ändern sich jeweils nach drei Einschüben in die Richtung der Über oder Untertemperatur, auch wenn die sie sich dann nicht mehr ändert. So wird gewährleistet, das bei nur 1°C Verschiebung nach längerer Zeit die Steuerung trotzdem hoch der runterschaltet oder sie auf große Temperaturunterschiede direkt reagiert. Nicht schlecht oder?

Die Zeit der Schneckenintervalle regelt sich nach der Lambdasonde. Die Steuerung kann zwischen 20 und 50 Sek. einstellen. Wenn der eingestellte Wert bei z.B. 9 % O2 liegt und er nach einer gewissen Zeit  zu hoch ist, wird der Intervall automatisch verkürzt und andersherum. Bei deinem Schneckeneinschub alle 30 Sek. ist das optimal. Wenn der Wert längere Zeit stark abweicht, sollte man die Schneckeneinschubzeit ändern.

Der Türschlauch war bis dahin geschmeidig wie eine junge Frau und auf einmal doch Peng!!!!

Hab ich nicht so toll erklärt, aber besser wie die Anleitung.

 

 

... wenn ich antworten darf: ;-)

- Die zahl wird im Handbuch erklärt, da gibts so ne Tabelle zu
- Die Zahl darüber - tja, daran rätsele ich auch noch ...
- Schlauchplatzer - also bei mir wurde aufgefüllt, und peng ... Aber wenn selbst wenn er langsamer "undicht" wird - wer guckt schon dauernd innen Heizraum ...
- Loch des Heizluftgebläses - ist bei mir nicht ewig offen, da es recht schnell verstopft/verschlackt

Beste Grüße

Ach, noch wegen der Zündung,

hinten beim Gebläse ist auf dem Gebläsekasten ein Stutzen, der mit einem Gummischlauch die Luft auf ein 90° Bogen in das Zündungsrohr überträgt. Wenn du die Zündung ausgeschaltet hast, kannst du oben auf der Verschraubung vom 90° Bogen eine Madenschraube herrausdrehen, die ein verdrehen des Bogens verhindert. Der Gummischlauch lässt sich in Richtung Gebläsekasten herrunterschieben. Danach den 90° Bogen nach oben drehen und beide Öffnungen sorgfältig verschließen. Das geht aber nur, wenn du die Zündung nicht benötigst und ausgeschaltet hast.

Hey JoMan,

der Schlauch ist gerissen. Er ist nicht geplatzt (hab ich falsch beschrieben), sondern es ist ein Riß auf einen Schlag entstanden. Der kleine nette Wasserstrahl zeigte genau in Richtung meiner zweiten Steuerung, ist durch deren Kasten gelaufen und hat das Netzteil (45€) leicht geärgert und mich noch mehr!!! Da die Steuerung ausgefallen war und die Umwälzpumpe im trockenen lief ist der Kessel übergekocht und aus dem mittlerweile größerem Loch kam nur noch Dampf. Ich hätte kotzen können.

Ist egal, Heizraum nach Stunden sauber, die Gelegenheit zum Kesselreinigen genutzt und nun auf die neuen Schläuche warten.

@ JoMan

- Die Zahl darüber - tja, daran rätsele ich auch noch ...


 Welche meinst du ?

Hallo JoMan , ich denke, das sind die Schneckenintervalle, die so bei 30 einpendeln sollen. Stimmts Achim?

Achim, vielen Dank für Deine kompetenten Antworten, sollte man sich ausdrucken und neben den Kessel hängen.

Verbringst Du Deine Freizeit im Heizraum oder woher weist Du das alles?

Welche Schläuche bekommst Du jetzt?

MfG Egon

 

Hallo Achim. habe mir nochmal diese Tabelle angesehen, kann normalerweise keiner verstehen.  Aber nach Deiner Erklärung ist alles klar. Die sollten Dich auf die Gehaltsliste setzen .

MfG Egon

Hallo Egon,

vielen Dank. (schähm)

Wenn ich auf deren Gehaltsliste stehen würde, lief die Steuerung anders.

Du hast Recht, habe doch einige Stunden bei dem Kessel verbracht. Immer wenn ich aus der Haustüre rausging kam der lachende Ruf meiner Frau: Na, willste wieder zu deinem zweiten Schätzchen? Die Antwort: Ne, zu meinem ersten.

Dadurch das der Kessel mehr Leistung hat wie angegeben und von mir benötigt wird, bin ich  Monate lang quasi durch die Steuerung gekrochen und habe sehr sehr viel probiert. Da mich Steuerungen und Technik sowieso intressieren, war das auch keine Pflichtübung, sondern hat mit einigen Rückschlägen richtig Spaß gemacht.  

Hallo,

habe heute die neuen Schläuche bekommen. Die sind wirklich wesentlich besser. Es scheinen Hochdruckschläuche aus mehreren Gewebe und Stahleinlagen zu sein.  Sie sehen wie Hydraulikschläuche aus, sind sehr fest und trotzdem biegsam, machen einen sehr guten Eindruck.

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