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NOx

Grenzwert nach der 1.BImSchv: Für Feuerungsanlagen bis 100 kW Feuerungswärmeleistung existiert kein Grenzwert für NOx. Obwohl bei Kleinanlagen unüblich, wird von Getreidekesseln die Einhaltung eines NOx-Grenzwertes von 500 mg/m³ gefordert. Die Aussage von Fachleuten, dass der relativ hohe Stickstoff- bzw. Eiweißgehalt des Getreides immer zu einem überhöhten NOx-Gehalt im Rauchgas führt, konnte ich bei einer Messung an meinem BAXI-Kessel mit dem Brennstoff Sommerweizen nicht bestätigen! Bei einer umfangreichen Messreihe ergab sich ein streng linearer Zusammenhang zwischen dem Sauerstoff- und dem NOx-Gehalt im Rauchgas: Nur wenn der O2-Gehalt über 9% lag, stieg der NOx-Gehalt auf Werte >500 mg/m³.

Praxis:
Der NOx-Gehalt im Abgas eines Getreidekessels kann mittels der Lamdasonde über den O2-Wert geregelt werden. Bei normalen O2-Werten von 6-8% liegt der Nox-Wert bei guten ~400 mg/m³. Niedrige Eiweißgehalte des Getreides sind dabei von Vorteil.


Quelle: LFU Bayern
Ein 25kW-Kessel beheizt mit Getreide gibt über den Kamin <0,5 g NOx pro Minute ab, das ist weniger als ein moderner Diesel-PKW. Da Getreideheizungen nicht in Städten gebaut werden, kommt es zu keiner Verstärkung der durch den KFZ-Verkehr verursachten Umweltbelastung.


Fazit:

Mein Getreidekessel hat einen so niedrigen NOx-Ausstoß, dass er den strengen Anforderungen für Großanlagen gerecht wird.
An Energiegetreide werden ähnliche Anforderungen gestellt wie an Braugerste: Niedriger Eiweiß- und hoher Stärkegehalt.